Montag 22. Juli 2024, 19 Uhr: Vortrag / Diskussion
Im Anfang war Ägypten! -Wie aus den Hieroglyphen unsere Alphabetschriften wurden

Ort:                 unser Vortragsraum, Hans-Sachs-Platz 2 (Heilig-Geist-Haus), 3. OG
Kosten:
           5 € (frei für Mitglieder, Schüler, Studenten und Arbeitslose)

Anmeldung: ist nicht erforderlich. Kommen Sie einfach vorbei.

Die Erfindung der Alphabetschrift gehört zu den großen Quantensprüngen in der menschlichen Kulturgeschichte, so wie zuvor die Erfindung der Schrift überhaupt, später der Buchdruck und heute die Digitalisierung.

Wann, wo und wie genau hat sie sich abgespielt? Alle auch heute noch gebräuchlichen Alphabetschriften – nicht nur Lateinisch, Griechisch und Kyrillisch, sondern auch Hebräisch und Arabisch – lassen sich zurückführen auf einfache Zeichen, die im Umfeld von Türkismen im Sinai entwickelt wurden, im Kontakt mit Ägypten und inspiriert von Hieroglyphen. Im Grunde schreiben wir alle heute noch Ägyptisch, auch wenn Gott-sei-Dank sehr vereinfacht.

Bild: KI

Unser heutiger Referent Dr. Stefan Jakob Wimmer ist Ägyptologe, Orientalist, Hochschullehrer und Publizist. Seit 2016 ist er außerplanmäßiger Professor am Institut für Ägyptologie und Koptologie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Er ist Fachreferent für Hebraica an der Bayerischen Staatsbibliothek und Vorsitzender der Gesellschaft Freunde Abrahams für religionsgeschichtliche Forschung und engagiert sich im interreligiösen Dialog.

Herr Dr. Wimmer ist zum ersten Mal als Referent bei uns. Wir freuen uns auf seinen Vortrag.

Foto © Stefan Jakob Wimmer


Nächster Stammtisch am Dienstag 4. Juli 2023

Termin:        Dienstag 04. Juli um 19:00 Uhr

Treffpunkt: Literaturhaus, Luitpoldstr. 6, Nbg

Inzwischen können unsere Stammtische wieder regelmäßig stattfinden, einer Gelegenheit für informelle Gespräche mit unserem Vorstand, Mitgliedern und allen interessierten Freunden des Vereins.

 

Am 2. Mai treffen wir uns ausnahmsweise im Restaurant Bruderherz (schräg gegenüber vom Literaturhaus). Das Literaturhaus hat an diesem Abend eine Lesung geplant.

Wir planen diese Treffen zukünftig jeweils am ersten Dienstag der ungradzahligen Monate um 19:00 Uhr, normalerweise im Literaturcafé. Für Ihre Planung: Die nächsten Termine sind dann am 4. Juli und am 5. September.

Gesucht: Unterstützung für unsere Bibliothek

 

Wir haben unsere Bibliothek erweitert, ein neues Verwaltungsprogramm installiert und den Zugriff auf die Bücher wesentlich vereinfacht und verbessert. Unsere über die Jahre geerbte Büchersammlung hat sich inzwischen in eine verwaltete und damit für uns und andere nutzbare Leihbibliothek mit z. Zt. ca. 1660 Werken verwandelt. Diese Bibliothek steht allen unseren Mitgliedern sowie anderen Interessierten zur Nutzung und auch Ausleihe zur Verfügung.

Nun hat sich ein Problem ergeben: die Menschen, die sich bisher um die Verwaltung und Betreuung der Bibliothek ehrenamtlich gekümmert haben, stehen dafür nicht mehr zur Verfügung.

Wir suchen daher dringend eine – oder mehrere – Personen, die an Literatur, besonders auch an solcher mit Bezug zu jüdischer Kultur und Geschichte, interessiert sind und Zeit und Lust haben, die Betreuung unserer Bibliothek zu übernehmen oder zu unterstützen. Das geht vor Ort oder fast komplett auch vom „home office“ aus. Die fachliche Einweisung in das Verwaltungsprogramm und Begleitung vor Ort ist gewährleistet. PC-Grundkenntnisse sollten vorhanden sein, Erfahrungen im Bibliothekswesen oder Buchhandel wären hilfreich, sind aber nicht Voraussetzung.

Als unser Mitglied fühlen Sie sich angesprochen und suchen ein neues Betätigungsfeld? Oder Sie kennen vielleicht auch eine Person, die Interesse hätte und (noch) nicht Mitglied bei uns ist? Wir freuen uns über ihre Rückmeldungen: forum@norum.de

Weitere Informationen zu unserer Bibliothek finden Sie unter  https://www.norum.de/unsere-bibliothek/


Sonntag 13. September 2020, 14:00 - 16:00 Uhr: Führung

Unheilsspuren: Mittelalterliche Darstellungen von Juden in Nürnberger Kirchen

Treffpunkt: Eingang der Lorenzkirche

Die Führung ist kostenlos.

Hinweise: wegen der Coronabedingten Teilnehmerbeschränkungen ist diese Veranstaltung nur für unsere Mitglieder. Interessenten melden sich bitte an (am einfachsten per E-Mail an forum@norum.de oder die Kommentarfunktion auf norum.de). Bitte halten Sie eine Mund und Nase bedeckende Gesichtsmaske bereit.

An der Wittenberger Stadtkirche sorgte die Spottplastik der "Judensau" für viel Aufregung. Leider gibt es auch in Nürnberg eine solche Figur. Bei unserer speziellen Führung zeigt uns ein Pfarrer dieses und andere schmähende "Kunstwerke".

Die Kirchen sind voller Bilder von Jüdinnen und Juden. Aber nur einige von ihnen sollen auch als solche erkannt werden. In St. Lorenz, der Frauenkirche und St. Sebald geht die Führung Bildern nach, die sich christliche Künstler von Juden und dem Judentum im mittelalterlichen Nürnberg gemacht haben. Sie fragt nach der Frömmigkeit, die hinter ihnen steckt und sucht nach Spuren, die sie hinterlassen haben.


Auch diese Veranstaltung kann wegen der Corona-Pandemie nicht wie geplant stattfinden. Wir bemühen uns um einen Ersatztermin, sobald die Lage sich beruhigt hat.

Donnerstag 26. März 2020, 19:30 Uhr: Vortrag / Diskussion

Bekämpfung antisemitischer Straftaten

Ort       unser Vortragsraum, Heilig-Geist-Haus, 3. OG

Kosten 5 € (frei für Mitglieder, Schüler, Studenten und Arbeitslose)

Aufgrund des Anstiegs antisemitischer Straftaten und Vorfälle hat die Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg 2018 das Amt des/der Antisemitismusbeauftragten eingeführt. Dadurch sendet die Justiz ein Signal an die Öffentlichkeit und die jüdischen Bürger, dass Straftaten in diesem Bereich selbstverständlich nachdrücklich verfolgt werden. Ziel ist es, durch eine enge Vernetzung der Strafverfolgungsbehörden, auch mit den im Präventionsbereich tätigen Stellen und Organisationen, auf breiter gesellschaftlicher Basis gegen antisemitische Straftaten in allen Erscheinungsformen vorzugehen.

 

Oberstaatsanwältin Martina Heimann ist unsere heutige Referentin. Sie ist seit Juli 2018 die erste Antisemitismusbeauftragte der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg.

 

Seit 1995 ist sie für die bayerische Justiz als Staatsanwältin und Richterin in den Bereichen Strafrecht, Zivilrecht und Betreuungsrecht tätig. Insgesamt 12 Jahre hat sie bisher im Bereich der politisch motivierten Straftaten, der Staatsschutzdelikte und der Internationalen Zusammenarbeit gearbeitet.

Bild: Gerd Altmann auf Pixabay

Donnerstag 23. - 27. April 2020: Gruppenreise (ausgebucht!)

 

Geführte Gruppenreise nach Warschau

Wir fliegen (ab/an NUE) als geführte Gruppe in die polnische Hauptstadt. Nach den Zerstörungen während der NS-Zeit, die Warschau zu einer Ruinenstadt ohne Einwohner machten, gilt die Stadt seit 1989 und besonders nach dem EU-Beitritt 2004 als "größte Baustelle Europas". Nach einer Stadtrundfahrt besuchen wir die jüdischen Pfade, die Kunstgalerie Zacheta, den Zoo sowie die Museen Polin und Warschauer Aufstand. Im Reisepreis enthalten sind alle Bustransfers, 4 Ü/F in Warschau, 2 x Abendmenü und die Reiseleitung ab/bis Flughafen und bei allen Stadtführungen. Kosten (im DZ) ca. € 695.

 

Ihre Teilnahme können Sie buchen im Reisebüro Polenreisen und Informationszentrum der Stadt Krakau, Hintere Insel Schütt 34, 90403 Nürnberg, Tel. 0911 22 50 31. Fax 0911 22 50 33.

www.polenreisen-nuernberg.de, info@polenreisen-nuernberg.de

 

Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung der Reise mit allen Details.

Zu unseren beliebten Stammtischen laden wir jeweils zu den ungeradzahligen Monaten ein, normalerweise am ersten Dienstag um 19 Uhr und üblicherweise im Literaturcafé.
Die Stammtische sind eine Gelegenheit für informelle Gespräche mit unserem Vorstand, Mitgliedern und allen interessierten Freunden des Vereins.
Für Ihre Planung: Für 2024 haben wir die nächsten Stammtische für den 7. Mai und danach für den 2. Juli vorgesehen.

 


Dienstag 26. März 2024, 19 Uhr: Vortrag / Diskussion
Von der Wiege bis zum Sarg - Meilensteine im jüdischen Lebenszyklus

Ort:               Vortragsraum 306, Hans-Sachs-Platz 2 (Heilig-Geist-Haus), 3. OG
Kosten:
         5 € (frei für Mitglieder, Schüler, Studenten und Arbeitslose)

Anmeldung: ist nicht erforderlich. Kommen Sie einfach vorbei.

Das Judentum hat etwas zu sagen über alle möglichen Aspekte des Lebens. Über die Millennia haben sich im Judentum Bräuche, Zeremonien, Regeln und Vorschriften für alles von Geburt bis zum Tod entwickelt.
Im Rahmen unserer neuen Vortragsreihe werden wir den ersten Teil dieser Meilensteine des Lebenszyklus unter die Lupe nehmen. Wir erfahren was das Judentum zu sagen hat über solche Themen wie Empfängnisverhütung, Abtreibung, Bris Mila (Beschneidung), Namensgebung und andere wichtige Themen.

Grafik © Helmut Steinke

Rabbiner Steven E. Langnas ist in Philadelphia (USA) geboren. Er absolvierte sein Studium der Geschichte und Theologie an der Yeshiva University (N.Y.), wo er auch zum Rabbiner ausgebildet wurde. Seine Schwerpunkte waren dabei Jüdische Geschichte und Theologie. Bis 2011 war er langjähriger Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Seit  2022 ist er Gemeinderabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg.


Außerdem lehrt er am Lehrstuhl für Religionspädagogik an der LMU.
Rabbiner Langnas ist der Gründer des Münchner Lehrhauses der Religionen und Mitglied des Sprecherrates des Rates der Religionen in München.  


Sonntag 23. Juni 2024: Exkursion nach Straubing

Treffpunkt  08:45 Uhr vor dem zentralen Infoschalter am Nürnberger Hauptbahnhof
Fahrt          
mit dem Regional Express um 09:11 per Bayernticket nach Straubing
Rückkehr
    ca. 18:45 Uhr (Ankunft am Hbf in Nbg)
Kosten
       30 € für die Fahrt, Mittagessen und die beiden Führungen

Eine jüdische Gemeinde besteht in Straubing seit der Mitte des 13. Jahrhunderts. Sie bildet trotz ihrer wechsel- und mitunter leidvollen Geschichte das Zentrum jüdischen Lebens in Niederbayern. Ihre Synagoge ist heute die einzige verbliebene in Niederbayern. Nur der Brandschutz für die Nachbargebäude rettete in der Progromnacht 1938 die Synagoge. Das Innere wurde verwüstet. 

Foto zur Verfügung gestellt von Stadtarchiv der Stadt Straubing und Guido Scharrer - https://ikg-straubing.de/

Nur drei Gemeindemitglieder konnten den Naziterror überleben. Zusammen mit anderen "displaced persons" gründeten sie 1946 eine neue jüdische Gemeinde, zu der heute über 800 Mitglieder zählen.  

In Straubing besuchen wir eine der ältesten jüdischen Gemeinden in  Deutschland mit dem erst im Februar 2022 eingeweihten modernen Gemeindezentrum. Nach der Führung durch die  Vorsitzende der Gemeinde und  dem gemeinsamen Mittagessen gibt es noch eine Stadtführung durch das historische Straubinger Zentrum.

Bitte nehmen Sie für diese Exkursion einen gültigen Personalausweis mit und die Herren eine Kopfbedeckung.

Ablauf in Straubing:

  • Gegen 12:00 - Synagogenführung und Gespräch mit der Vorsitzenden der Gemeinde und eventuell Rabbiner Muraiti
  • 12:30 - Mittagessen in der Gemeinde
  • 14:00 - 15:30 - Stadtrundgang "Auf der Spuren der jüd. Geschichte" mit Frau Dr. Seifert
  • 16:23 – Rückfahrt nach Nürnberg

Unser Vorstandsmitglied German Djanatliev organisiert diese Reise. Neben vielen anderen Verpflichtungen ist er hauptberuflich Religionslehrer in der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg. Unsere Schatzmeisterin Margarita Volskaya wird die Gruppe begleiten.

Anmeldung:
Für diese Exkursion stehen leider nur 20 Plätze zur Verfügung. Daher
richtet sich die Einladung vorzugsweise an unsere Mitglieder.
Anmeldungen bitte bis zum 13. Juni per E-Mail an forum@norum.de oder über das Kontaktformular auf www.norum.de. Wir reservieren in der Reihenfolge der Anmeldungen. Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der fixen Kostenkalkulation der Ausflugspreis unverändert bleibt, auch wenn Sie kein Zugticket benötigen. 

Sobald wir Ihnen die Anmeldung und Reservierung bestätigt haben,
überweisen Sie bitte die 30€ / Person auf unser Konto (siehe "...Kontakt") mit dem Stichwort "Straubing“.