Herzlich willkommen in unserem Forum für jüdische Geschichte und Kultur e.V. in Nürnberg, das wir Ihnen gerne auf den folgenden Seiten näher bringen möchten. Stöbern Sie ruhig ein wenig. Es lohnt sich!

 

Wir verstehen unser Forum mit seinen Veranstaltungen als Plattform der Begegnung und als Angebot an alle Menschen, die sich für die jeweiligen Themen interessieren, unabhängig von deren Religionszugehörigkeit.

 

Unsere Veranstaltungen sind öffentlich. Kommen Sie doch einfach vorbei! 


Neu: Wir öffnen unsere Bibliothek nun auch für Interessierte, die nicht Mitglied bei uns sind. Näheres finden Sie unter "unsere Bibliothek".


Unsere nächsten Veranstaltungen:

 

Dienstag 6. August 2019, 18:30 Uhr: Stammtisch

 

Ort    Restaurant Literaturhaus, Luitpoldstr. 6, Nürnberg

für     unsere Mitglieder und Freunde

 

Zu unserem schon traditionellen Sommerstammtisch laden wir unsere Mitglieder und Freunde herzlich ein. Wie immer sind Ihre Vorschläge für die weitere Gestaltung unseres Forums und seiner Programme gerne willkommen.

 

Im Urlaubsmonat August haben wir keine weiteren Veranstaltungen geplant. Allen unseren Mitgliedern und Freunden wünschen wir eine erholsame Urlaubszeit.

Foto: © Helmut Steinke
Foto: © Helmut Steinke

Sonntag 15. Sept. 2019, 13:30 Uhr: Exkursion

 

Exkursion nach Ottensoos

 

Treffpunkt Parkplatz beim S-Bahnhof zu Beginn der Bahnhofstr.                             (gegenüber Pizzeria da Peppe, Bahnhofstr. 6)

Kosten      5 € (frei für Mitglieder, Schüler, Studenten und Arbeitslose)

 

Foto: © Freundeskreis ehem. Synagoge  Ottensoos e.V.
Foto: © Freundeskreis ehem. Synagoge Ottensoos e.V.

Erst 2015 wurde nach fünfjähriger Renovierung die ehemalige Synagoge in Ottensoos der Öffentlichkeit als Gedenkstätte, Kultur- und Begegnungsraum zugänglich gemacht. Dass hier über vierhundert Jahre Christen und Juden als Nachbarn.zusammen gelebt

haben, ist ein besonderes Kennzeichen dieses alten Dorfes im Pegnitzgrund.

 

In einer besonderen Weise kann in dem ehemals kleinen Dorf dieses Zusammenleben anschaulich gemacht werden: Jüdisches Leben auf dem Dorf etablierte sich besonders, wenn in Nürnberg jüdische Menschen nicht mehr toleriert wurden und sie sich neue Lebensräume suchen mussten.

 

Ottensoos ist gut erreichbar: Die S 1 bringt Besucher ins Dorf, die natürlich auch über die B 14 oder die A 9 (Ausfahrt Lauf/Nord) nach Ottensoos kommen. Wer möchte, kann vor der Führung bei Da Peppe zu Mittag einkehren (für Reservierungen: tel. 09123/13141).

 

Foto: © Arnulf Elhardt
Foto: © Arnulf Elhardt

Unser Mitglied Arnulf Elhardt ist evangelischer Theologe und war ca. 25 Jahre in Ottensoos als Pfarrer tätig. Die Vertrautheit mit der Dorfgeschichte konnte er in seinem Ruhestand durch Studien zum Judentum auf dem Land in Franken erweitern.

 


Dienstag 1. Oktober 2019, 18:30 Uhr: Stammtisch

 

Ort   Restaurant Bruderherz, Luitpoldstraße 15, Nürnberg

für    unsere Mitglieder und Freunde

 

Hinweis: Aufgrund einer Lesung im Literaturcafé sind wir dieses Mal im Restaurant Bruderherz schräg gegenüber.


Samstag 26. Okt. 2019, 20:00 Uhr: Konzert

 

Die Musik der Sepharden und Ashkenazen

 

Ort        Saal der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg,
             Arno-Hamburger-Str. 3, 90411 Nürnberg

Kosten 10 € (5 € für Mitglieder des Forums und der IKGN)

 

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der IKGN.   

Bitte Personalausweis/Pass mitbringen.

 

”Es ist Zeit für Liebe, meine Braut, komm in meinen Garten”, heißt es in einem Gedicht aus dem 10. Jahrhundert.

 

Das Ensemble Asamblea Mediterranea verzaubert das Publikum mit einem musikalischen Dialog zwischen der Kultur der Sepharden und Ashkenazen. Poetische Balladen, Liebeslieder und Festtagsgesänge erzählen von märchenhaften Lebensfreuden und sehnsuchtsvoller Wehmut.

Foto: © Asamblea Mediterranea
Foto: © Asamblea Mediterranea

Asamblea Mediterranea ist ein Oktett, das aus Mezzosopran, Alt, Blockflöten, Klarinette, Geige, Gitarre, Kontrabass und Percussion besteht. Mit ihrem Konzertprogramm zeigt die Gruppe auf, was die beiden Kulturen vereint. Der musikalische Brückenschlag entführt das Publikum in eine betörend andere Welt.


Donnerstag 28. Nov. 2019, 19:30 Uhr: Vortrag / Diskussion

 

Grundfragen statt Grundlagen – eine Pädagogik der Achtung nach Janusz Korczak

 

Ort       unser Vortragsraum, Heilig-Geist-Haus, 3. OG

Kosten 5 € (frei für Mitglieder, Schüler, Studenten und Arbeitslose)

In dem Vortrag wird unsere Referentin Leben und Werk des polnisch-jüdischen Arztes, Pädagogen, Heimerziehers, „Radiodoktors“ und Schriftstellers Janusz Korczak vorstellen und mit den Anwesenden über seine tiefen Gedanken zur Frage nach einer angemessenen Haltung dem Kind und der gesamten Schöpfung gegenüber nachdenken.

 

Gerade im Zusammenhang mit zeitgemäßen Fragen zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention und der Rolle des Kindes, aber auch zu Fragen nach dem, was eine „gute Erziehung ist“, können uns Janusz Korczaks Überlegungen zur Erziehung und Beziehung weiterhelfen. 

Foto: © Sigrid Tschöpe-Scheffler
Foto: © Sigrid Tschöpe-Scheffler

Prof. Dr. Sigrid Tschöpe-Scheffler war bis 2015 Professorin an der Technischen Universität Köln in der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften. Sie war Leiterin des Instituts für Kindheit, Jugend und Familie und ist seit ihrer Emeritierung freiberuflich als Autorin, Referentin und Supervisorin im In- und Ausland tätig. Sie hat über Janusz Korczak Foto: © Sigrid Tschöpe-Scheffler promoviert und sich besonders mit Korczaks Haltung auseinandergesetzt, in der das Geheimnisvolle des Menschseins eine große Bedeutung hat.


Dienstag 3. Dez. 2019, 19:30 Uhr: Vortrag / Diskussion

 

Salman Schocken als Sammler und Vermittler jüdischer Kultur

 

Ort       unser Vortragsraum, Heilig-Geist-Haus, 3. OG

Kosten 5 € (frei für Mitglieder, Schüler, Studenten und Arbeitslose)

 

Widmung von Leo Baeck an H.G. Adler
Widmung von Leo Baeck an H.G. Adler

Der Name Salman Schocken (1877-1959) lässt unwillkürlich an die Blütezeit der großen Kaufhäuser am Beginn des 20. Jahrhunderts denken. Weniger bekannt ist, dass Widmung von Leo Baeck an H.G. Adler Salman Schocken eine wertvolle Bibliothek und eine kostbare Autographensammlung besaß und sich als ambitionierter Verleger engagierte. In dem von ihm 1931 in Berlin gegründeten Schocken Verlag durften nach 1933 nur noch Werke zu jüdischen Themen oder von jüdischen Autoren erscheinen. Der Vortrag stellt die erfolgreiche Reihe der ‚Schocken-Bücherei‘ vor und erzählt die Geschichte einzelner Bücher, die ihre aus Deutschland vertriebenen Besitzer nach Frankreich, Palästina und Brasilien begleiteten.

 

Foto: © GNM, Nürnberg
Foto: © GNM, Nürnberg

Dr. Susanna Brogi leitet das Deutsche Kunstarchiv am Germanischen Nationalmuseum. Zuvor war die an der Univ. Erlangen-Nürnberg promovierte Literatur-wissenschaftlerin am Deutschen Literatur-archiv Marbach tätig, wo sie 2014-2015 zu den Bibliotheken emigrierter jüdischer Autorinnen und Autoren forschte.

 


Unsere Programmvorschau

 

Hier sind einige der geplanten Veranstaltungen der

nächsten Monate:

  • Ausstellung „13 Führerscheine - 13 jüdische Schicksale"
  • Exkursion nach Regensburg
  • Fortsetzung unserer Veranstaltungsreihe mit den drei abrahamitischen Religionen

Hinweis: Mit der Teilnahme an unseren Veranstaltungen erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Forums für jüdische Geschichte und Kultur e.V. verwendet werden.


Regelmäßiger Stammtisch

  • In den geradzahligen Monaten (Feb, Apr, Jun, Aug,…)
  • Immer am ersten Dienstag um 18:30 Uhr
  • Treffpunkt im Restaurant Literaturhaus, Luitpoldstr. 6, Nbg
  • Eingeladen sind unsere Mitglieder und Freunde.