Herzlich willkommen in unserem Forum für jüdische Geschichte und Kultur e.V. in Nürnberg, das wir Ihnen gerne auf den folgenden Seiten näher bringen möchten. Stöbern Sie ruhig ein wenig. Es lohnt sich!

 

Wir verstehen unser Forum mit seinen Veranstaltungen als Plattform der Begegnung und als Angebot an alle Menschen, die sich für die jeweiligen Themen interessieren, unabhängig von deren Religionszugehörigkeit.

 

Unsere Veranstaltungen sind öffentlich. Kommen Sie doch einfach vorbei! 


Dienstag 24. Februar 2021 um 19:30 Uhr: Vortrag

 

Sitten, Bräuche und der Sinn des Purim-Festes

 

per Zoom Videokonferenz. Zugang über https://us02web.zoom.us/j/83133851432
Der Vortrag ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

„Die Juden hatten Licht, Freude, Fröhlichkeit und Ehre.“ Megilat Esther 8,16

 

Purim gedenkt des Sieges über Haman, Minister des persischen Königs Achaschwerosch, als er plante, das jüdische Volk auszurotten. Die Ereignisse, die im Buch Esther beschrieben werden, sind vor ca. 2500 Jahren, während des babylonischen Exils geschehen. Die biblische Erzählung heißt „Megilat Esther“, was die „Rolle Esthers“ bedeutet. Im Buch Ester wird erzählt, dass die Königin Esther, bevor sie sich an den König wandte, um für die Rettung ihres Volkes aktiv zu werden, drei Tage lang fastete und dass alle jüdischen Bewohner der Hauptstadt Schuschan dasselbe taten. Zur Erinnerung daran wird der Tag vor Purim (13. Adar) als Fasttag begangen, der Fasten Ester genannt wird.

 

Es ist üblich, dass man bei der Lesung der Megila bei der Erwähnung des Namens Haman Lärm verursacht, um das Böse zu vertreiben. Bereits im Buch Ester wird festgelegt, dass in Erinnerung über die Rettung ein Festmahl, gegenseitiges Beschenken mit Speisen und Spenden für die Armen Ausdruck verliehen werden soll.

 

Um dieses besonders fröhliche Fest im jüdischen Jahresablauf ranken sich viele Sitten und Gebräuche, von der Verlesung des biblischen Buches Esther über die wunderbare Rettung des jüdischen Volkes in der persischen Diaspora, begleitet vom Lärm der Ratschen in der Synagoge, der bunt kostümierten Kinder, den traditionellen dreieckigen und als Hamantaschen bekannten Gebäckstücken bis zur Pflicht (!) für die Erwachsenen sich beim Festmahl zu betrinken.

Was es mit all diesem auf sich hat, erklärt uns Rabbiner Steven E. Langnas, den viele von uns schon von früheren Veranstaltungen her kennen und schätzen. In Philadelphia (USA) geboren, absolvierte er sein Studium der Geschichte und Theologie an der Yeshiva University (N.Y.), wo er auch zum Rabbiner ausgebildet wurde. Bis 2011 war er langjähriger Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und lehrt nun am Lehrstuhl für Religionspädagogik an der LMU.


Pfarrer Dr. Axel Töllner
Foto: © Axel Töllner

Unter dem Titel „Unheilsspuren“ – Führung zu antijüdischen Darstellungen in St. Lorenz, Frauenkirche, St. Sebald fand am 13. September 2020 unsere einzige Präsenzveranstaltung des Jahres mit Pfarrer Dr. Axel Töllner statt.

Da es deutlich mehr Anmeldungen gab, als wir zulassen durften, planen wir einen weiteren Termin in Abstimmung mit dem Referenten. Wir werden Sie rechtzeitig informieren. Bis dahin finden Sie hier einen ausführlichen Bericht, den Herr Dr. Töllner, landeskirchlicher Beauftragter der Ev.-Luth. Kirche in Bayern für christlich-jüdischen Dialog, freundlicherweise für uns verfasst hat.

 

Hinweis: Hier finden Sie unsere bisherigen Flyer mit allen unseren Veranstaltungen.


Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde unseres Forums,
  
die aktuelle Corona-Pandemie bremst uns weiterhin aus und zwingt uns leider, unsere bereits geplanten Veranstaltungen bis auf weiteres auszusetzen oder ganz abzusagen. Das galt zunächst bis Ende August 2020.  Inzwischen rechnen wir nicht mehr damit, in diesem Jahr noch Veranstaltungen in geschlossenen Räumen durchführen zu können.
 
Weiter unten finden Sie eine Zusammenstellung der betroffenen Veranstaltungen. Wir bemühen uns, diese Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.
Bitte beachten Sie auch die pandemiebedingten Veränderungen im Vorstand (siehe Vorstand).
  
In der Zwischenzeit freuen wir uns über jeden Besucher, der sich auf unseren digitalen Seiten umschaut. Wir planen gerade einige im gegebenen Rahmen machbare Aktivitäten, mit denen wir mit Ihnen in Kontakt bleiben und so die erzwungene Unterbrechung etwas abmildern möchten.

 

In diesen verrückten Zeiten hoffen wir, dass Sie alle gesund geblieben sind, ansonsten wünschen wir gute Genesung. Bleiben Sie uns gewogen und vor allem gesund! Wir denken an Sie, unsere Mitglieder, Freundinnen und Freunde, und planen wieder für die gemeinsame Zukunft. Auf ein frohes Wiedersehen in besseren Zeiten!

 

Ihr Vorstand des Forums für jüdische Geschichte und Kultur e.V.


Briefe an unsere Mitglieder: Solange die Pandemie persönliche Treffen mit unseren Mitgliedern verhindert, versuchen wir den so wichtigen Kontakt auch brieflich zu halten:

Mitgliederbrief vom 04.12.2020

Mitgliederbrief vom 30.04.2020


 Als kleines Trostpflaster für unsere Mitglieder und Freunde sind hier ein paar der Zusatzveranstaltungen, die wir per Videokonferenz (Zoom) durchgeführt haben. Weitere sind geplant.

  • 24. Februar: Vortrag des Rabbiners Rabbiner Steven E. Langnas über Sitten, Bräuche und der Sinn des Purim-Festes
  • 26. Januar: Vortrag des Nürnberger Historikers Dr. Alexander Schmidt zum Thema Die Steine der Synagoge – Nürnbergs jüdisches Erbe und die Erinnerungskultur in Nürnberg
  • 14. Oktober: Gespräch mit dem israelisch-iranischen Musikensemble Sistanagila aus Berlin
  • 6. Juli: Interview mit Dr. Ronen Steinke über sein neues Buch “Terror gegen Juden - wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt
  • 17. Juni: Gespräch über "Judentum und Sport"
  • 22. Mai: Vortrag über das jüdische Wochenfest "Schawuot"
  • 12. Mai: Konzert mit der Berliner Gruppe "LeChaim"

Die folgenden Veranstaltungen können z.Zt. nicht stattfinden. Wir wollen sie nachholen, sobald dies wieder verantwortbar ist. 

  •  Unsere Jahresmitgliederversammlung (ursprünglich geplant für 17. März, wird zu einem geeigneten Termin nachgeholt, der z. Zt. leider noch nicht absehbar ist.
  • Vortrag von Oberstaatsanwältin Martina Heimann über die Bekämpfung antisemitischer Straftaten (ursprünglich geplant für 26. März)

  • Geführte Gruppenreise nach Warschau (ursprünglich geplant für 23. -  27. April)
  • Exkursion nach Regensburg (ursprünglich geplant für 24. Mai)
  • Ausstellung "13 Führerscheine - 13 jüdische Schicksale" (ursprünglich geplant 29. Juni bis 23. Juli)

  • Vortrag von Prof. Sandra Alfers über Leben und Lyrik der Else Dormitzer (ursprünglich geplant für 7. Juli)
  • Konzert mit der Gruppe Sistanagila (ursprünglich geplant für 15. Oktober)
  • Lesung mit Prof. Sigrid Tschöpe-Scheffler (ursprünglich geplant für 12. November)

Die Stammtische müssen leider bis auf weiteres ausfallen.


Hinweis: Bis auf weiteres arbeitet auch unsere Sekretärin vom "home office" aus.  Per E-Mail, Nachricht auf dieser Webseite (...Kontakt) oder telefonischer Nachricht auf dem Anrufbeantworter bleiben wir für Sie erreichbar. Wenn Sie uns in unserem Räumen besuchen möchten, vereinbaren Sie das bitte vorher.

Hinweis: Mit der Teilnahme an unseren Veranstaltungen erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Forums für jüdische Geschichte und Kultur e.V. verwendet werden.