Herzlich willkommen in unserem Forum für jüdische Geschichte und Kultur e.V. in Nürnberg, das wir Ihnen gerne auf den folgenden Seiten näher bringen möchten. Stöbern Sie ruhig ein wenig. Es lohnt sich!

Neu: Nach der feierlichen Eröffnung unserer Bibliothek am 13. September steht diese nun allen unseren Mitgliedern zur Verfügung. Die Details dazu finden Sie im nebenstehenden Menu unter "unsere Bibliothek". Greifen Sie zu und lassen Sie sich von unseren "Schätzen" bereichern!

Neu: Wir sind nun auch auf Facebook zu finden, entweder unter unserem Vereinsnamen oder einfach unter @norumev. Schauen Sie doch mal hinein!


Unsere nächsten Veranstaltungen:

 

Oktober

 

Führung im Club-Museum

 

Der 1. FCN und die Juden

 

Termin  Dienstag, 4. Oktober 2016, 19:30 Uhr

Ort        Club-Museum, Valznerweiherstraße 200

Kosten  5 € (frei für Mitglieder)

 

„Der 1. Fußballclub Nürnberg geht am Juden zugrunde.“ Geschickt nutzte das antisemitische Hetzblatt „Der Stürmer“ von Frankenführer Julius Streicher das Ausscheiden des Club im Rennen um die deutsche Meisterschaft, um im August 1932 gegen Jenö Konrad Stimmung zu machen.

 

Der jüdische Trainer überlegte nicht sehr lange, packte umgehend seine Koffer und verließ mit Frau und Tochter Nürnberg. Konrad hatte den Siegeszug der Nationalsozialisten und den Holocaust vorausgeahnt. Andere Sportler, Funktionäre und Journalisten, wie der jüdische Herausgeber des „Kicker“, Walther Bensemann, emigrierten erst nach der Machtergreifung der Nazis am 30. Januar 1933 ins benachbarte Ausland. Für viele kam jedoch jede Hilfe zu spät.

 

Und wie verhielt sich der 1. FC Nürnberg, der seinerzeit erfolgreichste deutsche Fußballverein, gegenüber dem nationalsozialistischen Regime?

Wie ging der Club mit seinen jüdischen Mitgliedern um? Welche Rolle spielten Juden bei der Vereinsgründung und beim Aufstieg zum Meisterclub?

 

Diese Fragen beantwortet der Kurator des Club-Museums

Bernd Siegler bei einer Führung im Club-Museum und gibt einen Einblick in ein besonderes Kapitel der langen Geschichte des 1. FC Nürnberg.

 

Hinweis: Der Stammtisch am 4. Oktober entfällt.

 

 

Besuch in der IKGN

 

Sukkot - das jüdische Laubhüttenfest und die 40-jährige Wanderung durch die Wüste

 

Termin   Donnerstag 20. Oktober 2016, 18:00 Uhr

Ort         Israelitische Kultusgemeinde (IKG) Nürnberg,
               Arno-Hamburger-Straße 3, 90411 Nürnberg

Kosten  keine, aber Anmeldung erforderlich

Zu dieser Veranstaltung mit dem neuen Gemeinderabbiner Jehoschua Ahrens laden wir zusammen mit der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg in die festlich geschmückte Laubhütte der Gemeinde ein. Rabbiner Ahrens ist vielen unserer Mitglieder schon bekannt (Exkursion an Budapest 2009 und Vortrag im Forum 2010).

 

Anmeldung:

per E-Mail / Tel. / Fax. (siehe “Wer wir sind”)

 

Mit der Bitte um möglichst baldige Anmeldung. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt.


November 2016

 

Vortrag und Diskussion

 

Ausgewählte Aggadot - Erzählungen aus dem Talmud

 

Termin   Dienstag, 22. November 2016, 19:30 Uhr

Ort         unser Vortragsraum, Heilig-Geist-Haus, 3. OG

Kosten   5 € (frei für Mitglieder)

 

Noch immer gilt der Talmud (hebräisch תַּלְמוּד, Belehrung) vielen als die zentrale Sammlung jüdischer Weisheit. Das umfangreiche Werk zeigt auf, wie die Regeln der Tora in der Praxis und im Alltag von den Rabbinern verstanden und ausgelegt wurden.

 

Erstmals in unserem Forum widmen wir einen Abend talmudischen Geschichten und deren rabbinischen Interpretationen.

 

An Textbeispielen zeigt uns Rabbiner Dr. Kučera von der Liberalen Jüdischen Gemeinde Beth Shalom in München, wie flexibel und der Probleme der eigenen Zeit bewusst die talmudischen Rabbiner dachten.

Rabbiner Dr. Tom Kučera erhielt seine Smicha am Abraham Geiger Kolleg in Berlin. Die Ordination fand im September 2006 in der Dresdener Synagoge als die erste in Deutschland seit der Schoah statt. Er studierte an der egalitären Jeschiwa Pardes in Jerusalem und später an der Universität Potsdam, wo er mit dem Magistergrad die jüdischen Studien abschloss.

 

Der promovierte Biochemiker stammt aus dem mährischen in Zlin in der Tschechischen Republik. Seit Oktober 2006 amtiert er als Gemeinderabbiner der Liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom in München.


Dezember 2016

 

Stammtisch

 

Termin 6. Dezember 2016, 18:30 Uhr

Ort       Restaurant Literaturhaus, Luitpoldstr. 6, Nbg

für        unsere Mitglieder und Freunde

 

 

Vortrag und Diskussion

 

Luther und die Juden

 

Termin Mittwoch, 7. Dezember 2016, 19:30 Uhr

Ort       eckstein, Burgstr. 1-3, Nürnberg, Saal E01 im EG

Eintritt frei

 

Veranstaltung in Kooperation mit der evangelischen stadtakademie nürnberg und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

 

Angesichts des Reformationsjubiläums 2017 stellt sich heute dringlicher denn je die Frage nach der Bedeutung Martin Luthers für die heutige Kirche und Gesellschaft. Ein besonders problematisches Erbe Luthers ist seine Einstellung zum Judentum und den Juden seiner Zeit, die seit einigen Jahren öffentlich intensiv diskutiert wird. Während einige Luther als Begründer des deutschen Antisemitismus verurteilen, versuchen andere, den Reformator zu "retten" indem sie seine theologische Anliegen von den moralischen Aspekten trennen.

 

Der Erlanger Kirchenhistoriker Prof. Dr. Anselm Schubert plädiert dafür, das Thema "Luther und die Juden" jenseits moralischer Verurteilungen oder politischer Inanspruchnahme zunächst einmal in seinen historischen Kontext zu sehen, um Luthers Position zu verstehen und fair zu beurteilen. Dazu gehört auch der weitere Blick auf die Geschichte des christlichen Antijudaismus, in dem Luther nur eine, wenn auch eine besonders berühmte, Facette ist.

Prof. Dr. Anselm Schubert ist Lehrstuhlinhaber für neuere Kirchengeschichte. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Reformationsgeschichte, Radikale Reformation, Judentum und Christentum in der Frühen Neuzeit, Kirchen-, Kultur- und Theologiegeschichte des 19. Jahrhunderts.


Hinweis: Mit der Teilnahme an unseren Veranstaltungen erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Forums für jüdische Geschichte und Kultur e.V. verwendet werden.


Unsere Programmvorschau

 

Hier sind einige der geplanten Veranstaltungen der

nächsten Monate:

  • Familienbild und Kindererziehung in den abrahamitischen Religionen
  • Ashkenazim und Sefaradim - Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Information für unsere Mitglieder und Freunde: keine Chanukkafeier 2016

 

Wegen des Schaltjahres im jüdischen Kalender fällt Chanukka in diesem Jahr auf den Zeitraum 24.12.2016 - 01.01.2017. Aus diesem Grund müssen wir leider diesmal auf unsere schon traditionelle Chanukkafeier verzichten. Für 2017 planen wir wieder eine gemeinsame Feier im gewohnten Rahmen.


Regelmäßiger Stammtisch

  • In den geradzahligen Monaten (Feb, Apr, Jun, Aug,…)
  • Immer am ersten Dienstag um 18:30 Uhr
  • Treffpunkt im Restaurant Literaturhaus, Luitpoldstr. 6, Nbg
  • Eingeladen sind unsere Mitglieder und Freunde.