Wie fast alle anderen Vereine auch, mussten wir während der Pandemie unser geplantes Veranstaltungsprogramm absagen. Zumindest in Präsenz waren Veranstaltungen nicht erlaubt. Es gingen nur einige online Termine. Wir haben diese Zeit aber intensiv genutzt und eine Reihe von Projekten realisiert, die das jüdische Leben und den jüdischen Alltag in der Stadtgesellschaft weiter sichtbar machen, weit jenseits von offiziellen Anlässen.

 

Das ging nur mit der großzügigen finanziellen Unterstützung durch die Kulturförderung der Stadt Nürnberg, der Nürnberger Rudolf und Eberhard Bauer Stiftung und des Kulturreferat des Bezirks Mittelfranken im Rahmen des Jubiläumsjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar.

 

Im Folgenden sehen Sie einen Überblick zu unseren Projekten zum Jubiläumsjahr und darüber hinaus:


Interaktiver Stadtplan www.Mekomot-Nuernberg.de

Der interaktive Stadtplan ist ein Bildungs- und Informationsangebot, das sich an alle Interessierten innerhalb und außerhalb Nürnbergs richtet. Es bietet einen ersten Überblick über kulturell und historisch relevante Ereignisse, Menschen und Orte und ist somit eine Art Verortung jüdischer Geschichte und Kultur in zeitgemäßer Form. Dieser interaktive Stadtplan wird auch nach dem Projektabschluss weiter gepflegt. So soll ein lebendiges Bild vieler Facetten jüdischen Lebens in Nürnberg gezeigt werden. Sie finden den Stadtplan unter www.Mekomot-Nuernberg.de.


ehem. jüdische Schule in der Kanalstr. 25 in Nürnberg-Gostenhof

Die Ausarbeitung und Durchführung des Rundgangs zum Jüdischen Leben in Gostenhof war unser Programm im Oktober 2022. Viele von Ihnen haben dieses Angebot genutzt und waren überrascht, dass in diesem eigentlich bekannten Stadtteil an das langjährige jüdische Leben kaum erinnert wird.

In die ehem. „Jüdische Schule“ in der Oberen Kanalstraße 25 mussten alle jüdischen Kinder gehen, nachdem sie ab 1942 die öffentlichen Schulen nicht mehr betreten durften.


heutige Kunstvilla in der Nürnberger Marienvorstadt

Eine Publikation zum Rundgang Jüdisches Leben in der Marienvorstadt. Die Führung dazu war unsere Veranstaltung im April 2022.

 

Entdecken Sie mit uns den Stadtteil und die Geschichte von Hopfenhändlern, Spielwarenfabrikanten und einer Frauenrechtlerin, des Fußballmagazins Kicker und des Gauhauses, der Arisierung und Vertreibung sowie vieles mehr.


Videoserie: Jüdinnen und Juden aus Nürnberg stellen sich vor

Unsere Videoportraits mit jüdischen Nürnbergerinnen und Nürnbergern konnten Sie sukzessive ab April 2022 sehen. Die sechs Videos sind auf unserem Youtube-Kanal https://www.youtube.com/channe...  abrufbar. Den Kanal können Sie auch gerne kostenlos abonnieren und werden dann jeweils über neue Videos informiert.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Anschauen der entstandenen Filmbeiträge. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Anschauen der entstandenen Filmbeiträge. Damit schließen wir diese kleine Reihe ab und hoffen, Ihnen damit einige Aspekte aktuellen jüdischen Lebens in Nürnberg näher gebracht zu haben.

Videoportrait: Sonia Feinbaum

Sonia Feinbaum hat in ihrem langen Leben in mehreren Ländern viel erlebt und sich dabei ihren Optimismus erhalten.

 

Hier können Sie diese bemerkenswerte Dame kennenlernen:

https://youtu.be/eLSTOWz7guE

 

Videoportrait: Leonid Khenkin

Als Vertreter der älteren Generation lernen Sie hier den Musiker Leonid Khenkin kennen. Seit seiner Ankunft in Deutschland lebt er inzwischen schon seit über 20 Jahren in Nürnberg. Sein Video sehen Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=wWUz-BAt_W4

Videoportrait: Dr.-Ing. Anatoli Djanatliev

Seine Familie kam zufällig am Tag der Wiedervereinigung in Deutschland an. Heute lebt der Wissenschafler Dr.-Ing. Anatoli Djanatliev in Nürnberg.

 

Hier stellt er sich vor:

https://youtu.be/Cknv5AqzW54

 

Videoportrait: Ekka Moses

Ekka Moses ist Informatikerin und lebt seit über 20 Jahren mit Ihrer Familie in Nürnberg. Das Gespräch mit ihr finden Sie auf https://www.youtube.com/watch?...

 

 

Videoportrait: Lisa Agarkova und David Moses

Zwei Vertreter der jungen Generation sind Lisa Agarkova und David Moses. Sie sind in Nürnberg aufgewachsen. Neben vielen anderen Aktivitäten engagieren sich die beiden im Jugendzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg. Das Gespräch mit Lisa und David können Sie unter dem folgenden Link sehen: https://www.youtube.com/watch?...

 

 

Videoportrait: Lena Prytula

Auch die Studentin Lena Prytula kennen Sie bereits: https://youtu.be/RWmf3GkiCLg